Video-Konferenzen und IT-Sicherheit
Auf der Website des Europäischen Behindertenforums gab es vor einer Weile ein Statement zu einem Sicherheitsvorkommnis bei einer Veranstaltung über Zoom. Es geht etwas näher auf ergriffene Maßnahmen ein und enthält auch den Satz: „Es ist uns bewusst, dass unser Umfeld den Organisationen, die sich für die Menschenrechte und die Rechte der Frau einsetzen, zunehmend feindseliger gegenübersteht.“ (oder wörtlich „It is not lost on us that our environment is increasingly hostile for organisations working in human rights and women’s rights. “)
Erschreckend ist aus meiner Sicht, wie auf Vorfälle seitens der diversen Stellen reagiert wird. Hilflos. In den Medien gehört offenbar in Berichten das alberne „Ich habe nichts zu verbergen“ genauso dazu, wie das Eingeständnis, die eigenen Passworte seien trivial und leicht zu erraten. Dann wird noch etwas zu Cookies fabuliert und kurz KI als Thema gestreift und rasch zum nächsten Thema übergegangen, das auch nicht besser recherchiert wird. Das kann im Ergebnis für die verwendete IT zum Problem werden. In der Folge können Daten solcher Organisationen öffentlich werden - und da geht es angesichts des vertretenen Personenkreises oft um recht sensible Daten. Da bringt es keinen Vorteil, vor sich selbst den Einsatz total veralteter Software auf den eigenen Rechnern mit mangelndem Geld für Neuanschaffungen zu rechtfertigen. Für Schad-Programme ist das ein gefundenes Fressen.
(bk, 2026-02-05)